Headless & PWA Neues Frontend. Magento bleibt.
Wir trennen das Frontend von Magento, Etappe für Etappe. Magento bleibt das Backend für Katalog, Preise und Bestellungen. Vorne läuft eine PWA, die Ihr Team unabhängig weiterentwickeln kann.
Was sich ändert
Heute ist der Shop ein Block. Danach sind es zwei Teams.
Monolith
- Design und Geschäftslogik stecken im selben System. Jede Frontend-Änderung ist ein Magento-Deployment.
- Ein langsames Template bremst den ganzen Shop.
- Ein neuer Kanal bedeutet noch ein Theme, das gepflegt werden muss.
Headless
- Magento liefert Katalog, Preise, Warenkorb und Bestellungen über APIs.
- Das Frontend wird unabhängig gebaut, getestet und ausgeliefert.
- Suche, CMS und PIM hängen als eigene Dienste dran, zum Beispiel Algolia oder Contentful.
Der Umzug
Kein Big Bang. Drei Etappen mit echtem Traffic.
Ein Reverse Proxy leitet Seite für Seite auf die neue PWA um. Was noch nicht umgezogen ist, läuft weiter im bestehenden Magento.
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Katalog und Inhalte
CMS-Seiten, Kategorie- und Produktseiten ziehen zuerst um. Hier zählt SEO, hier merken Kunden den Unterschied zuerst.
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Kundenkonto
Login, Bestellhistorie, Firmenkonten und Rollen. Die B2B-Logik bleibt dabei in Magento.
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Warenkorb und Checkout
Der heikelste Teil kommt zuletzt, wenn die Schnittstellen schon unter echter Last laufen.
Kopf ab? Bleibt trotzdem der König.
Magento bleibt das Gehirn für Preise, Kunden und Bestellungen. Neu wird nur das Gesicht, das Ihre Kunden sehen.
Unter der Haube
Keine Magie. Nur saubere Schnittstellen.
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Backend-for-Frontend
Eine Zwischenschicht sammelt Katalog, kundenspezifischen Preis und Bestand ein und liefert der PWA genau eine Antwort pro Seite.
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Rendering pro Seitentyp
Produkt- und Kategorieseiten serverseitig für Suchmaschinen. Konto und Checkout im Browser. Beliebte Seiten statisch vorgerendert.
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Caching in Schichten
CDN, BFF und Dienste haben eigene Caches. Ändert sich ein Produkt im PIM, wird gezielt überall geleert.
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Messbar umgestellt
Core Web Vitals, API-Latenzen und Conversion alt gegen neu, während beide Welten parallel laufen.
Ehrlich gesagt
Headless ist kein Selbstzweck. Manchmal reicht ein schnelles Theme.
Lohnt sich, wenn
- mehrere Frontends oder Kanäle auf denselben Katalog zugreifen,
- Sie ein eigenes Frontend-Team haben oder aufbauen,
- Ihre Oberfläche weit über ein Standard-Theme hinausgeht.
Eher nicht, wenn
- es einen Shop und einen Kanal gibt,
- niemand im Team das Frontend dauerhaft betreuen soll,
- das eigentliche Problem langsame Erweiterungen oder fehlendes Caching sind.
