KI-Sprachassistenten Sprechen ist schneller als Klicken. Aber nicht immer.

Wir bauen Sprachdialoge für Telefon, Shop und Außendienst. Sie nutzen freigegebene Katalog- und Bestelldaten, prüfen die Identität, bevor sie Kundendaten nennen, und übergeben an einen Menschen, ohne dass der Anrufer von vorn anfangen muss.

Beispiel am Telefon

Ich bräuchte noch mal die Handschuhe von letzter Woche, aber in Größe 10.

Gern. Nennen Sie mir bitte kurz Ihre Kundennummer.

4-8-2-1.

Danke. Letzte Woche waren es Nitrilhandschuhe in Größe 9. Größe 10 ist vorrätig. Wieder 20 Packungen?

Wann Sprache hilft

Nicht jeder Chatbot braucht ein Mikrofon.

Sprache hilft, wenn

  • Hände oder Aufmerksamkeit gebunden sind, etwa im Lager, im Auto oder am Telefon,
  • die Anfrage kurz ist und ein klares Ergebnis hat: Verfügbarkeit, Bestellstatus, Nachbestellung,
  • Menschen ihren Bedarf kennen, aber nicht die Begriffe im Katalog.

Eher nicht, wenn

  • die Antwort einen Vergleich braucht, etwa Datenblätter, Preise oder mehrere Alternativen,
  • die Umgebung laut oder öffentlich ist,
  • eine folgenreiche Aktion nicht sauber bestätigt werden kann.

Ablauf eines Gesprächs

Erst prüfen, dann sprechen.

  1. Hören

    Audio aus Telefon, Web oder App übernehmen und klären, ob aufgezeichnet werden darf.

  2. Verstehen

    Sprache, Zahlen und Artikelbegriffe erkennen. Ist etwas unklar, wird nachgefragt statt geraten.

  3. Prüfen

    Wer spricht? Kundendaten gibt es erst nach erfolgreicher Prüfung, und nur über eng begrenzte Schnittstellen.

  4. Antworten oder übergeben

    Kurz antworten, ein Ergebnis aufs Display schicken oder mit vollem Kontext an einen Menschen übergeben.

Ihre Kunden reden lieber, als zu tippen? Dann hören Sie doch zu.

Kurze Fragen am Telefon beantwortet der Assistent selbst. Alles andere landet mit Gesprächsnotiz bei Ihrem Team.

Altes Studiomikrofon aus Chrom

Pilot

Ein Kanal. Wenige Anliegen.

  • Kanal und Aufgabe wählen

    Wo sprechen Ihre Kunden, welche Anliegen gehören dazu, und was bleibt bewusst beim Menschen?

  • Echte Sprache sammeln

    Supportfragen, Artikelbegriffe, Dialekte und schlechte Verbindungen. Eine Demo im ruhigen Raum beweist nichts.

  • Nur das Nötige anbinden

    Identität, Katalog oder Bestellungen, genau so weit, wie die Aufgabe es braucht.

  • Prüfen und freigeben

    Erledigte Anliegen, Antwortzeit, Datenschutz und Übergabe, bevor mehr Anrufer drankommen.

Häufige Fragen

Was vorher geklärt sein sollte.

Telefonassistent oder Sprachsteuerung im Shop?
Beides geht, es sind aber unterschiedliche Produkte. Wir fangen mit einem Kanal an, weil Telefon, Browser-Audio, Identität und Übergabe jeweils andere Anforderungen haben.
Darf der Assistent auf Kunden- und Bestelldaten zugreifen?
Ja, über eng begrenzte Schnittstellen und erst nach erfolgreicher Prüfung. Das Modell bekommt keinen freien Datenbankzugriff. Schlägt die Prüfung fehl, nennt es keine Kontodaten.
Was ist mit Dialekt und Hintergrundlärm?
Wir testen mit echten Aufnahmen aus Ihrem Kanal. Ist die Erkennung unsicher, fragt der Assistent nach oder übergibt.
Müssen Gespräche aufgezeichnet werden?
Nein. Für Audio, Transkripte und Testbeispiele gelten eigene Regeln. Das hängt von Bedarf, Einwilligung, Anbieter und Recht ab.
Kann der Assistent Aktionen ausführen?
Nur über freigegebene, eng begrenzte Funktionen. Heikle oder nicht umkehrbare Änderungen brauchen eine ausdrückliche Bestätigung und gegebenenfalls eine Freigabe durch Ihr Team.

Bringen Sie ein echtes Gespräch mit. Kein Drehbuch.

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