Individuelle Kataloge werden unübersichtlich, wenn jede Ausnahme eine neue Kundengruppe erzeugt. Ein besseres Modell nutzt wiederverwendbare Kataloge für gemeinsame Sortimente, direkte Kundenzuordnung für Kontovereinbarungen, direkte Produkte für kleine Ausnahmen und Store Views nur bei echten Storefront-Unterschieden.
Mit wiederverwendbaren Katalogen beginnen
Ein benannter Katalog sollte eine erkennbare Produktmenge darstellen, etwa Händlerausstattung, zugelassene Ersatzteile, ein regionales Sortiment oder ein Serviceportfolio. Derselbe Katalog wird allen passenden Käufern zugeordnet. Eine Katalogkopie eignet sich, wenn ein neues Sortiment ähnlich startet, danach aber unabhängig gepflegt wird.
Ein Katalog je Kunde ist unnötig, wenn viele Kunden dieselben Produkte erhalten. Das vervielfacht Datensätze und spätere SKU-Änderungen.
Kundengruppen für breite Segmente
Gruppenzuordnung passt, wenn die Mitgliedschaft den Zugriff bereits erklärt. Beispiele sind Großhändler, zertifizierte Partner oder Servicebetriebe. Der Katalog folgt der aktuellen Gruppe des Kunden.
Für eine einzelne Ausnahme ist eine neue Gruppe oft ungeeignet. Gruppen können zusätzlich Steuern, Preise, Aktionen, Zahlungsarten und andere Erweiterungen beeinflussen.
Direkte Kundenzuordnung für Schlüsselkunden
Die direkte Zuordnung gibt einem Konto einen Katalog, ohne seine Gruppe zu ändern. Ein Kunde kann Kataloge direkt und über die Gruppe erhalten. SoftwareSilo vereinigt die wirksamen Produktmengen.
Der Grund für eine direkte Beziehung sollte dokumentiert werden. Sonst erklärt die Kundengruppe Monate später nur einen Teil des sichtbaren Sortiments.
Direkte Produkte für kleine Ausnahmen
Ein einzelnes Produkt für einen Kunden benötigt keinen neuen Katalog. Eine direkte Kunden-Produkt-Beziehung passt besser zu Ersatzteilen, Private-Label-SKUs, Testartikeln oder alten Vertragspositionen.
Wächst die Ausnahme, sollte sie einen benannten Katalog erhalten. Die Grenze ist organisatorisch: Ein anderer Administrator muss die Regel verstehen und sicher pflegen können.
Globale und Store-View-Zuordnungen
SoftwareSilo speichert Kunden-, Gruppen- und direkte Produktbeziehungen mit einer Store-ID. Store-ID null ist global. Eine store-spezifische Beziehung gilt für den passenden Kontext. Fehlt sie, dient die globale Beziehung als Rückfall.
Store-Umfang sollte echte Unterschiede abbilden, etwa Länder, Marken oder gesetzlich begrenzte Sortimente. Identische Beziehungen je Store zu duplizieren erzeugt nur zusätzliche Pflege.
Einfache Entscheidungstabelle
| Geschäftsregel | Passende Zuordnung |
|---|---|
| Viele Konten teilen ein Sortiment | Kundengruppe zu Katalog |
| Ein Konto hat ein ausgehandeltes Sortiment | Kunde zu Katalog |
| Ein Konto braucht wenige zusätzliche SKUs | Direkte Kundenprodukte |
| Eine Storefront weicht ab | Store-View-Beziehung |
| Hauptkonto und Mitarbeiter brauchen eigene Grenzen | Sublogin-Custom-Catalog-Integration |
Dokumentieren Sie vor dem Start Verantwortliche, Quellkennungen, Store-Umfang und erwartete Produktanzahl. Diese kleine Bestandsaufnahme erleichtert spätere ERP-Anbindungen und Supportfälle erheblich.
Passendes Modul
Zuletzt geprüft: 9. August 2026.
