Magento 2 B2B Catalogs

Individuelle Kataloge für Magento 2 Unterkonten und Firmenbenutzer

Ein Firmenkonto und seine Mitarbeiter benötigen selten denselben Produktzugriff. Der Einkauf darf vielleicht das gesamte Vertragssortiment bestellen, während eine Niederlassung, ein Techniker oder eine Kostenstelle nur eine freigegebene Teilmenge verwenden soll. SoftwareSilo verbindet dafür Custom Catalog mit Sublogin.

Zwei Produktkontexte

Das Hauptkonto erhält Produkte über normale Custom-Catalog-Zuordnungen: Kundenkataloge, Kundengruppenkataloge und direkte Kundenprodukte. Ein Sublogin kann eigene direkte Produkte und eigene benannte Sublogin-Kataloge erhalten.

Die Integration ermittelt beide Mengen für die aktuelle Storefront und wendet anschließend eine konfigurierte Regel an. Das ist nachvollziehbarer, als jedem Mitarbeiter unbemerkt den vollständigen Elternkatalog zu vererben.

Vier Regeln zur Zusammenführung

Regel Ergebnis Typischer Einsatz
Schnittmenge Produkte in beiden Mengen Mitarbeiter nutzt nur einen freigegebenen Teil des Firmensortiments
Vereinigungsmenge Produkte aus mindestens einer Menge Firmensortiment plus rollenspezifische Ergänzungen
Nur Sublogin Ignoriert die Custom-Catalog-Menge Sublogin-Zuordnung ist einzige Sortimentsquelle
Nur Custom Catalog Ignoriert die Sublogin-Menge Alle Firmenbenutzer folgen dem Hauptkonto

Die Schnittmenge ist der restriktive Standard. Ist eine Seite leer, bleibt auch das Ergebnis leer. Das schützt Zugriff, muss bei einer Migration aber bewusst getestet werden.

Rechte und Storefront-Zugriff

Die Integration ergänzt ein Recht für Meine Produkte im Sublogin-Kontext. Wenn Sublogin Role aktiv ist, steuert die Rolle den Zugriff. Für Installationen ohne Rollenmodul gibt es eine Konfiguration.

Auch die Produktfilterung verwendet den wirksamen Sublogin-Kundenkontext. Kategorie, Suche, verknüpfte Produkte, direkte Produktseiten und Warenkorbprüfung arbeiten dadurch mit der kombinierten Menge.

Wer Sublogin-Kataloge pflegt

Das Modul enthält Verwaltungsseiten für Sublogin-Kataloge und Produktzuordnungen. Berechtigte Firmenbenutzer erhalten außerdem Storefront-Seiten. Vor dem Einsatz sollte feststehen, ob Unternehmen diese Daten selbst pflegen dürfen oder ob Vertrieb und Service die Zuordnungen zentral verwalten.

Selbstverwaltung senkt den internen Aufwand, benötigt aber klare Rechte und Freigaberegeln. Zentrale Pflege ist langsamer, passt jedoch zu regulierten Sortimenten oder kontrollierten Ersatzteilen.

Beispiel

Ein Wartungsunternehmen erhält 2.000 freigegebene Produkte. Die Niederlassung Nord bekommt einen Sublogin-Katalog mit 300 Artikeln. Die Schnittmenge liefert nur Artikel, die in beiden Mengen vorkommen. Eine versehentlich ergänzte fremde SKU bleibt durch den Hauptkatalog gesperrt.

Die Vereinigungsmenge würde diese SKU freigeben. Sie passt nur, wenn ein Sublogin den Zugriff des Hauptkontos erweitern darf.

Vor dem Start testen

Legen Sie Benutzer für Rollen und Zusammenführungsregeln an. Prüfen Sie leere Mengen, direkte URLs, konfigurierbare Produkte, verwandte Artikel, Warenkorb, Store Views, verweigerte Rechte, Meine Produkte, Full Page Cache, Kontowechsel und Änderungen bei aktivem Warenkorb.

Passende Module

Zuletzt geprüft: 9. August 2026.

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