Eine ERP-Anbindung für Preislisten gelingt mit klarer Datenhoheit und stabilen Kennungen. Das Transportformat kommt danach. Legen Sie fest, welches System Listen erzeugt, wer Kunden zuordnet, ob Updates ersetzen oder ergänzen und wie ein Validierungsfehler falsche Preise vom Checkout fernhält.
Schnittstelle nach Aktualisierungsmuster
| Schnittstelle | Passender Einsatz | Wichtige Eigenschaft |
|---|---|---|
| CSV Import/Export | Geplante Stapel, Erstübernahme, manuelle Prüfung | Lesbare Datei mit Listen-, Produkt-, Kunden- und Gruppendaten |
| SOAP/REST | Ereignisbasierte Updates und Middleware | Einzel- und Massenoperationen für Listen und Beziehungen |
| GraphQL | Headless- oder Integrationsabfragen | Gefilterte Abfragen für Listen, Produkte, Kunden und Gruppen |
Das aktuelle SoftwareSilo-GraphQL-Modul stellt Abfragen, aber keine Preislistenmutationen bereit. Schreibende Fremdsysteme verwenden CSV oder SOAP/REST.
Stabile Kennungen sind wichtiger als Zeilenfolge
Verwenden Sie die Magento-Artikelnummer als Produktschlüssel. Definieren Sie für jede Preisliste einen dauerhaften externen Namen oder ein Mapping. Kunden-E-Mail und Gruppenname sind in Dateien praktisch, können sich aber ändern. In Multi-Site-Systemen muss die Website eindeutig sein.
Erzeugen Sie nicht still eine neue Liste, sobald sich Leerzeichen oder Großschreibung unterscheiden. Entscheiden Sie, ob das ERP eine unveränderliche ID sendet, Magento ein Mapping hält oder der Listenname selbst Vertragsschlüssel ist.
Voll- und Deltaimporte
Ein Vollimport lässt sich gut abgleichen, weil der gewünschte Gesamtzustand geliefert wird. Er kann teuer sein und bei unvorsichtiger Anwendung gültige Daten kurz entfernen. Ein Delta ist kleiner, braucht aber zuverlässige Regeln für Anlage, Änderung, Löschung und Wiederholung.
Bei Vertragswechseln ist eine neue datierte Liste oft sicherer als eine Änderung der aktiven Vereinbarung. Sie lässt sich vor Aktivierung prüfen und hinterlässt einen klareren betrieblichen Verlauf.
Vor der Umschaltung validieren
Prüfen Sie mindestens Listenidentität, Website, Laufzeit, Artikelnummer, Menge, Berechnungsart, Zahlenwert, Kunden- oder Gruppenzuordnung und Dubletten. Unmögliche Daten und unbekannte Beziehungen müssen abgelehnt werden. Der Fehlerbericht muss für den Betrieb ohne Quellcodekenntnis verständlich sein.
Rollout
- Aktuellen Produktionsstand exportieren oder festhalten.
- Kleine repräsentative Liste in Staging laden.
- Erwartete und berechnete Preise in realen Kundenkontexten vergleichen.
- Wiederholung und eine bewusst ungültige Zeile testen.
- Gesamtbestand außerhalb der Hauptbestellzeit laden.
- Cache aufwärmen und Storefront, Warenkorb, Checkout und Bestellung prüfen.
- Vorherige Datei oder API-Nutzlast für Rückkehr aufbewahren.
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Zuletzt geprüft: 9. August 2026.
