SoftwareSilo Preislisten und Adobe Commerce Shared Catalogs liefern beide kontobezogene Preise, beginnen aber bei unterschiedlichen Geschäftsobjekten. SoftwareSilo startet mit einer benannten Preisvereinbarung. Adobe startet mit einem Firmenkatalog, der Produktzugriff und eigene Preise verbindet.
Direkter Vergleich
| Anforderung | SoftwareSilo Preislisten | Adobe Shared Catalogs |
|---|---|---|
| Plattform | Magento Open Source oder Adobe Commerce | Adobe Commerce mit B2B-Modulen |
| Hauptobjekt | Benannte Preisliste | Öffentlicher oder eigener Shared Catalog |
| Zuordnung | Kunde, Gruppe, Kunden- und Adressattribute | Firmenkonten |
| Mehrere Treffer | Prioritäts- und Zusammenführungslogik | Eine Firma ist einem Shared Catalog zugeordnet |
| Mengenstaffeln | Pro Produktposition | Individuelle und gestaffelte Preise |
| Vertragsdaten | Auf Listen- und Produktebene | Nicht das zentrale Katalogmodell |
| Produktsichtbarkeit | Wird nicht gesteuert | Produkte und Kategorien sind einschränkbar |
| Rückfall | Optionale Basispreisliste je Website | Ein öffentlicher Shared Catalog |
| Schnittstellen | Optional CSV, SOAP/REST und GraphQL | Adobe Web APIs und B2B-Dienste |
Wann SoftwareSilo näher liegt
Das Preislistenmodell passt, wenn Verträge als benannte, eventuell überlappende Mengen gepflegt werden. Ein Käufer erhält eine Liste direkt, über seine Kundengruppe oder über Kontodaten. Priorität, Listen- und Produktdaten, feste oder relative Preise und Mengenstaffeln beschreiben die Vereinbarung.
Das ist besonders für Magento Open Source sinnvoll, wenn die gewünschte Katalogsichtbarkeit bereits vorhanden ist und eine kaufmännische Preisschicht ohne vollständigen Adobe-B2B-Firmenaufbau benötigt wird.
Wann Adobe näher liegt
Shared Catalogs passen, wenn jede Firma neben eigenen Preisen ein kontrolliertes Sortiment benötigt. Adobe verbindet die Kataloge mit Firmenkonten und Kategorieberechtigungen. Der öffentliche Katalog deckt Gäste und Benutzer außerhalb eigener Firmenkataloge ab.
Das ist schlüssig, wenn Firmenkonten, Kategorieberechtigungen, Anforderungslisten, Angebote und weitere Adobe-B2B-Funktionen ohnehin Teil des Projekts sind.
Der entscheidende Unterschied ist Sichtbarkeit
Eine Preisvereinbarung beantwortet: „Was bezahlt dieser Käufer?“ Ein Shared Catalog beantwortet zusätzlich: „Welche Produkte und Kategorien sieht diese Firma?“ Ein Preislistenmodul allein lässt bei Sortimentsanforderungen eine Lücke. Eine vollständige Shared-Catalog-Architektur kann für wenige Vertragspreise unnötig groß sein.
Fragen für eine Migration
Ordnen Sie vorhandene Listen oder Kataloge Kunden, Firmen, Gruppen, Produkten, Mengen, Währungen, Websites und Daten zu. Legen Sie fest, wie mehrere Listen zu einem Firmenkatalog oder ein Katalog zu mehreren kaufmännischen Vereinbarungen wird. Preis und Sichtbarkeit müssen getrennt geprüft werden.
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Quellen
Zuletzt geprüft: 9. August 2026.
