Viele B2B-Unternehmen pflegen Kundenbetreuer bereits im ERP oder CRM, bevor Magento hinzukommt. Bei der Integration geht es daher nicht nur darum, einen Namen zu kopieren. Es muss geklärt werden, welches System die Beziehung führt, wie Datensätze verbunden werden und was bei einem Mitarbeiter- oder Kundenwechsel geschieht.
Zuerst die Datenhoheit festlegen
Bestimmen Sie für jede Information ein führendes System:
| Information | Typisches führendes System | Aufgabe von Magento |
|---|---|---|
| Mitarbeiteridentität und Beschäftigungsstatus | Identity Provider, HR oder CRM | Mitarbeiterkonto und Aktivstatus |
| Kundenstamm und externe Kundennummer | ERP oder CRM | Shopkunde und Zuordnungsschlüssel |
| Primärer Kundenbetreuer | CRM oder ERP | Kunde-Mitarbeiter-Zuordnung |
| Unterstützendes Team | CRM oder Magento | Zusätzliche erlaubte Beziehungen |
| Aufträge und Shopaktivität | Magento | Handelsvorgang und Mitarbeiterzuordnung |
| Provisionsabrechnung | ERP, Lohnsystem oder BI | Empfang geprüfter Zuordnungsdaten |
Vermeiden Sie beidseitige Änderungen desselben Feldes, solange keine Konfliktregel besteht. Sonst überschreiben sich nächtlicher CRM-Import und manuelle Magento-Änderung gegenseitig.
Die passende Schnittstelle wählen
Für SoftwareSilo Sales Staff gibt es drei eigenständige Integrations-Add-ons:
REST/SOAP API stellt Operationen für Mitarbeiterdatensätze, Suche, Kundenlisten, Zuordnung und Aufhebung von Zuordnungen bereit. Auch ein kontrollierter Wechsel in den Kundenkontext ist für authentifizierte Mitarbeiter- oder Integrationsabläufe vorgesehen.
GraphQL eignet sich für Headless-Frontends und eigene Vertriebsanwendungen. Verfügbar sind Abfragen zu Mitarbeitern, Gruppen und zugeordneten Kunden sowie Anmeldung und Kundenkontext.
Import/Export verwendet Magentos Import-/Exportmodell für CSV-Daten. Dazu gehören unter anderem Kunden-IDs, Website, Status, Provision und ausgewählte Rechte. Ein CLI-Befehl ermöglicht geplante Dateiimporte.
Das Sales-Staff-Basismodul liefert das Arbeitsmodell. API, GraphQL und Import/Export sind separat erhältliche Add-ons.
Stabile Schlüssel statt Namen verwenden
Eine E-Mail-Adresse kann bei der Erstübernahme helfen, ist aber kein guter dauerhafter Fremdschlüssel. Adressen ändern sich. Halten Sie in der Integration eine externe Mitarbeiter-ID und ordnen Sie diese der Magento-Staff-ID zu. Für Kunden sollte entsprechend eine stabile ERP- oder CRM-Kundennummer verwendet werden.
Leiten Sie Zuständigkeiten nie aus einem Anzeigenamen ab. Namen können doppelt vorkommen oder geändert werden.
Rechte nicht in beliebigen Payloads verteilen
Entscheiden Sie, ob das führende System einzelne Fähigkeiten oder einen Mitarbeitergruppencode liefert. Gruppen sind meist leichter prüfbar: Innendienst, Außendienst, Teamleitung und technisches Integrationskonto erhalten jeweils ein dokumentiertes Rechteprofil.
Die Magento-Integration sollte nur notwendige ACL-Ressourcen besitzen. Zugangsdaten gehören nicht in den Quellcode, müssen rotierbar sein und dürfen nicht in Fehlerprotokollen landen.
Den gesamten Lebenszyklus testen
Prüfen Sie nicht nur den ersten erfolgreichen Import:
- neuen Mitarbeiter und Aktualisierung eines vorhandenen Datensatzes;
- doppelte E-Mail oder externe ID;
- Kundentausch und überlappende Betreuer;
- Deaktivierung ohne Löschen der Auftragshistorie;
- Website-Wechsel und unzulässige websiteübergreifende Zuordnung;
- Teilfehler und sichere Wiederholung;
- Kundenkontext für zugeordnete und fremde Konten;
- Auftragszuordnung nach einer Übergabe.
Der praktische Ablauf steht im Artikel Kunden bei einem Mitarbeiterwechsel neu zuordnen. Die Integrationsmodule finden Sie bei SoftwareSilo Sales Staff.
